Noten-Wissen 2: Tonhöhe – die Notennamen

Durch einen Notennamen erhält jede Note eine Bezeichnung.

Diese gibt auch ohne grafische Darstellung im Notensystem die genaue Tonhöhe an.

Die Notennamen a, b, c, …

Die Bezeichnung der Noten orientiert sich an 7 bekannten Buchstaben des Alphabets:


a, b, c, d, e, f, g


Allerdings gibt es im deutschsprachigen Raum ein Besonderheit: b wird  h

Die Noten werden im deutschsprachigen Raum also folgendermaßen bezeichnet:


a, h, c, d, e, f, g


Diese Notennamen bilden die Grundlage für alle anderen Noten.

Mit 7 Notennamen lassen sich  natürlich noch nicht alle Tonhöhen der Musik abdecken. Logisch!


Wir sehen wir uns mal die Tastatur eines Klavieres an.

Sie enthält quasi alle Töne vom tiefsten Ton links bis zum höchsten Ton ganz rechts:


Klaviertastatur


88 Töne müssen benannt werden

Die Klaviertastatur besteht aus insgesamt 88 schwarzen und weißen Tasten.

Wir beschäftigen uns zunächst aber nur mit den weißen Tasten! Es sind nur 52 🙂

Also schauen wir uns die Notennamen der 52 weißen Tasten an:


Die Notennamen auf der Klaviertastatur


Wiederholung der Bezeichnung

Die Bezeichnung der Noten wiederholt sich immer wieder (genauso, wie übrigens auch die Anordnung der Tasten auf einem Klavier). Das heißt nach 7 Noten (a, h, c, d, e, f,g) beginnt die Bezeichnung von vorn (a, h, c, d, e, f, g – a, h, c, d, e, f, g …)

Auch wenn das eigentliche Alphabet mit „a“ anfängt, orientiert sich das Notensystem stark am „c“. Das wird im nächsten Absatz deutlich


Unterscheidung der Notennamen

Zur exakten Unterscheidung werden die Noten noch mit zusätzlichen Zahlen versehen bzw. durch Groß- und Kleinschreibung unterschieden.


Wie du siehst, gilt die zusätzliche Bezeichnung immer von „c“ bis zum nächsten „c“.


Die wichtigsten Notennamen

Für schon richtig gute Notenkenntnisse ist der „mittlere“ unten dargestellte Bereich ausreichend.

Und den sehen wir uns jetzt genauer an.

Notennamen in den wichtigsten Oktaven

Mit der Bezeichnung der Noten über diese 4 Bereiche sind die wichtigsten Notennamen klar. Sie bestehen aus den Buchstaben

c, d, e, f, g, a, h. Entsprechende Zusätze machen eine Unterscheidung je nach Tonhöhenbereich möglich.

Große Oktave = große Buchstaben

Kleine Oktave = kleine Buchstaben

eingestrichene Oktave = kleine Buchstaben + 1

zweigestrichene Oktave = kleine Buchstaben + 2

 


Hier gehts weiter zum nächsten Artikel Noten-Wissen 3: Tonlänge – die Notenwerte

ZURÜCK zur Startseite von NOTEN LESEN LERNEN

 

 

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.